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Prozessbegleitung

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Optionale und zusätzliche Prozessbegleitung

Die Psychedelika-assistierte Therapie (PAT) findet im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung statt. 

Gleichzeitig zeigt sich immer wieder, dass psychedelische Erfahrungen Fragen, Themen und Entwicklungsprozesse anstossen, die über die eigentlichen Therapiesitzungen hinausreichen. Viele Menschen verspüren den Wunsch, sich intensiver mit dem auseinanderzusetzen, was sich während und nach den Erfahrungen zeigt.

Da die zeitlichen Ressourcen im psychiatrischen Setting naturgemäss begrenzt sind, richtet sich dieses Begleitangebot an Menschen, die tiefer in ihren Prozess eintauchen möchten. Es bietet zusätzlichen Raum für Reflexion, Auseindersetzung, Selbsterforschung und Integration.

Psychedelische Erfahrungen dauern Stunden. Die Fragen, die sie in uns bewegen, begleiten uns hingegen häufig über Wochen, Monate oder gar  Jahre.

Psychedelische Erfahrungen können Türen öffnen. Sie können uns mit tiefer Liebe, Klarheit, Verbundenheit und Lebendigkeit in Berührung bringen. Sie können aber auch alte Wunden, ungelebte Gefühle, innere Konflikte und lange vermiedene Fragen an die Oberfläche bringen.

Nachhaltige Veränderung entsteht meist nicht während der Erfahrung selbst, sondern in den Wochen und Monaten danach: in den Gesprächen, den Beziehungen, den Entscheidungen, den Gewohnheiten und im Alltag.

Daher bietet Amber Dubinsky einen begleiteten Prozess von sechs bis zehn Sitzungen an, der die psychedelische Erfahrung in einen grösseren Entwicklungsweg einbettet.

Vorbereitung 

In den ersten Sitzungen vor der Substanzerfahrung schaffen wir gemeinsam ein stabiles Fundament.  Wir besprechen die Thematik und das bestehende “Problem”,  und wohin die Reisen, sowie die Integration führen sollen.  Es geht dabei um eine tiefe Auseinandersetzung der Themen, welche sich wahrscheinlich auch auf den Substanzreisen zeigen werden. 

Gleichzeitig entwickeln wir Ressourcen und innere Orientierungspunkte, die während der Reisen unterstützend wirken können.

Begleitung während dem Zeitraum der Substanzreisen

Zwischen den Substanzerfahrungen oder Therapiesitzungen treffen wir uns persönlich oder online, um das Erlebte einzuordnen und offen gebliebene Fragen zu betrachten.

Nicht alles, was während einer Erfahrung auftaucht, kann sofort verstanden werden. Oft entfaltet sich die Bedeutung im Nachgang, Schritt für Schritt.  Gemeinsam schaffen wir Raum für Neugier, Reflexion und einen achtsamen Umgang mit dem noch Unbekannten.

Integration

Der Schwerpunkt unserer gemeinsamen Arbeit liegt auf der Integration.

Wir fragen:

  • Was möchte diese Erfahrung in meinem Leben verändern und wie?

  • Wie können die Erkenntnisse gelebt werden?

  • Welche Gefühle möchten gefühlt werden?

  • Welche Anteile von mir möchten mehr Raum bekommen?

  • Was bedeutet diese Erfahrung für meine Beziehungen, meine Arbeit und meinen Alltag?
     

Wichtig ist dabei, beide Aspekte zu würdigen; die schönen und lichtvollen, wie auch die schwierigen, widersprüchlichen und herausfordernden. Oft liegt genau dort ein grosses Entwicklungspotenzial.

Erkenntnis allein verändert selten ein Leben.

Deshalb arbeiten wir nicht nur auf der Ebene des Verstehens, sondern auch mit dem Körper, mit Bewegung, dem systemischer Ansatz, kreativen Methoden und konkreten Schritten im Alltag. Der Fokus liegt darauf, dass Erfahrungen nicht zu schönen Erinnerungen werden, sondern zu gelebter Realität.

Verständnis

Ich sehe mich nicht als jemensch, die Antworten liefert oder Erfahrungen deutet.  Vielmehr begleite ich Menschen dabei, ihrer eigenen inneren Weisheit zu vertrauen und einen sicheren Raum für das zu schaffen, was sich im "Hier & Jetzt" zeigen möchte.

Heilung und Entwicklung können durch die aussergewöhnliche Zustände beschleunigt werden. Und sie setzen sich dann in uns, wenn wir lernen, uns selbst ehrlich zu begegnen und das Erkannte Schritt für Schritt in unser Leben zu integrieren.

 


Umfang

Der Prozess umfasst sechs bis zehn Sitzungen: häufig zwei zur  Vorbereitung, eine bis zwei nach den Substanzreisen sowie vier bis sechs Sitzungen der Integration in den Wochen und Monaten danach. Die genaue Gestaltung richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen.  Eine Absprache mit Pract. med. Werner Scharr findet statt, damit wir beide über die Entwicklung im Bild sind.

Dieses Angebot versteht sich nicht als Ersatz für Psychotherapie oder psychiatrische Behandlung, sondern als ergänzender Raum für Menschen, die sich ihren Themen und der Integration Zeit, Tiefe und Aufmerksamkeit widmen möchten und können.

Kostenübernahme

Die Kosten werden privat getragen. Eine Stunde à 60 Minuten beträgt CHF 100.  
Solidarischer Preis für Menschen mit Prämienverbilligung: CHF 80
 

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Als Metapher gefällt mir das Bild eines gewebten Teppichs. Durch die Reisen werden neue Fäden, Farben und Muster entdeckt. Diese neuen Erfahrungen werden achtsam in den bereits bestehenden Lebensteppich eingeflochten. So entsteht kein völlig neues Bild, sondern eine Erweiterung und Vertiefung der eigenen Lebensgeschichte – ein Teppich, der durch die neuen Elemente vollständiger und lebendiger wird.

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